Webseiten entwickeln mit Aptana Studio

Aptana

Oft werde ich im gefragt, mit welchen Programmen ich Webseiten entwerfe. Lange Zeit bin ich mit zwei Programmen gut gefahren: Weaverslave zum entwickeln des HTML-Codes und TopStyle 3 Lite (inzwischen nurnoch über externe Anbieter verfügbar) für die Stylesheets. Doch spätestens seitdem Weaverslave eingestellt wurde und zudem keine ordentliche UTF-8 und XHTML-Unterstützung liefert, bin ich auf die Suche nach neuen Produkten gegangen.

Nach längerer Suche bin ich auf Aptana Studio (im weiteren nur Aptana) gestoßen. Aptana basiert auf Eclipse und bietet vielerlei Funktionen zur komfortablen Entwicklung von Webseiten und ist zudem kostenlos und plattformunabhängig!

Aptana ist meiner Meinung nach die eierlegende Wollmilchsau unter den Webentwicklungswerkzeugen. Aptana unterstützt (X)HTML, CSS, Ruby on Rails, Python, PHP, AJAX, JavaScript und diverse JS-Toolkits (jQuery, Prototype, YUI, dojo, Ext JS, MooTols und andere), Adobe AIR und viele weitere Techniken. Bei der Programmierung können auf verschiedenste Zeichencodierungen von ASCII bis UTF-16 zurückgegriffen werden.

Integriert sind SQL-Tools, ein JavaScript Debugger und vieles mehr. Da es auf Eclipse basiert, sind natürlich auch Funktionen wie Code-Completition, Syntax-Highlighting, Eingabe-Validierung etc. mit an Bord… Dann sei noch zu bemerken, dass Aptana eine FTP-Unterstützung beinhaltet, damit man die lokale Entwicklungsseite schnell produktiv stellen kann. Auch können verschiedenste Eclipse-PlugIns hinzugezogen werden. Ich benutze z.B. Subclipse zur Anbindung an mein Subversion-Server. Eine umfassende Aptana-Beschreibung findet ihr auf dieser Seite.

Installieren kann man Aptana entweder Standalone oder als Eclipse PlugIn. Ich bevorzuge letzteres, weil ich neben Webseiten auch mit Java programmiere.

Aptana betreibt zudem einen Vimeo-Channel, auf dem diverse Videos zum Umgang mit Aptana angesehen werden können.

Zuletzt noch ein kleiner Screenshot von mir:

Kommentare

  1. Timbob sagt:

    Sieht klasse aus. Wird getestet!

  2. Tom sagt:

    Brauchst nicht testen, ist brauchbar. ;) Ich arbeite schon ewig mit Eclipse, allerdings dem PDT (die “PHP-Version”). Aptana hab ich hauptsächlich wegen der FTP-Geschichte dazugeholt.
    Schöne wäre jetzt ne lite-Variante für reine Webentwicklung. Ich denke, dann könnte man Eclipse um einiges abspecken.

  3. TomTom sagt:

    Ist für HTML und CSS sehr nett, leider habe ich Probleme mit dem JavaScript Debugger. Fehler weden nur in der Firefox Fehlerkonsole angezeigt. Damit ist meiner Meinung nach der Debugger wertlos. Da könnte ich auch Notepad++ nehmen.

  4. Patrick sagt:

    Hmm ich arbeite kaum mit JavaScript, deshalb kann ich dazu nichts sagen. Aber ich kann fast nicht glauben, dass der Debugger “unbrauchbar” ist. Mal davon abgesehen ist FireBug doch eigentlich eh das Tool der Wahl was JavaScript-Debugging angeht.

    Aber ansonsten: Notepad++ hat doch meines Wissens kein Code-Completition und keine Fehlererkennung um mal zwei Features von Aptana aufzugreifen.

    P.S.: Da ich die ganzen JavaScript-Funktionen von Aptana eigentlich nicht brauche, sondern nur mit XHTML, CSS und PHP entwickel, bin ich inzwischen auch schon auf Eclipse + PHP Development Tools umgestiegen.

  5. Eman sagt:

    Aptana unterstützt Ajax? Inwiefern? Ajax ist ja im Grunde bloß Javascript.

  6. Patrick sagt:

    @Eman: Aptana enthält Code-Completition und Syntax-Highlighting für diverse JavaScript-Frameworks. Hmm die Features hatte ich damals von der Webseite übernommen, keine Ahnung, warum die AJAX nochmal seperat aufführen. Vielleicht haben die für AJAX ohne Framework eine seperate Codeunterstützung.

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