LinkedList III – Virtualisierung

Virtualisierung ist zumindest in IT-Kreisen in aller Munde. Mit Hilfe der Virtualisierung in Unternehmen können unter anderem Energie und  Kosten gespart werden. Im Privatbereich werden virtuelle Maschinen meist eher zu Testzwecken aufgesetzt. Heute deshalb eine Reihe an Links zum Thema Virtualisierung.

Host-based Virtualisierung

Bei der Host-based Virtualisierung wird zusätzlich zu einem Betriebssystem eine Virtualisierungslösung installiert. Diese Lösungen haben meist “Testsystem-Charakter” und sind somit auch im Privatumfeld zu finden. Folgende Lösungen sind hierbei kostenlos:

Software Beschreibung
Microsoft VirtualPC Die Desktopvirtualisierung von Microsoft. Meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen :)
VirtualBox VirtualBox ist die Virtualisierungslösung von Oracle (ehemals Sun). Kommt mit vielen Betriebssystemen klar und wird sehr aktiv weiterentwickelt. Absolute Empfehlung.
VMWare Player Der VMWare Player konnte ursprünglich nur fertige virtuelle Maschinen startet und keine eigenen Maschinen anlegen. Seit Version 3 ist aber auch dieses Feature mit an Bord.
VMWare Server Diese Software ist vor allem zum Virtualisieren von Servern gedacht. Die Administration erfolgt hierbei über ein Webinterface. Sollte vor allem für Privatpersonen interessant sein, denn die folgenden Lösungen sind eher für Unternehmen gedacht.

Bare-Metal-Virtualisierung

Diese Art der Virtualisierung kommt vornehmlich in Unternehmen zum Einsatz. Hierbei wird kein separates Betriebssystem installiert, auf das die Virtualisierungslösung aufsetzt, sondern die Virtualisierungs-Software ist direkt in das Betriebssystem integriert (so genannter Hypervisor). Folgende kostenlosen Lösungen sind mir bekannt:

Software Beschreibung
Microsoft Hyper-V Der kostenlose Hypervisor aus dem Hause Microsoft.
VMWare vSphere Hypervisor (ehemals VMWare ESXi) Der kleine Bruder der wohl erfolgreichsten Virtualisierungslösung (VMWare ESX).
XENServer Free (ehemals XenServer Express) Auch von XEN gibt es einen Hypervisor. Sehr interessante Software, leider konnte ich diese noch nicht selber testen.

Vergleiche der drei Lösungen findet man direkt bei der Computerwoche oder im Computerwoche-Wiki.

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6 Kommentare

Daniel schrieb am 1. August 2010

Falsch!

Der Microsoft Hyper-V Server 2008/R2 ist und war schon immer kostenlos ;-)

“Der “kostenlose” Hypervisor aus dem Hause Microsoft. Eigentlich kann nicht von kostenlos gesprochen werden, da man sich ein Windows Serverbetriebssystem kaufen muss.”

Patrick schrieb am 1. August 2010

@Daniel: Damit ist gemeint, dass Hyper-V in das Server-Betriebssystem integriert ist, welches man sich ja kaufen muss. Oder ist der Hyper-V-Server etwa komplett kostenlos (weil beschnittener Windows Server)?

Daniel schrieb am 1. August 2010

Rrrrrrrichtig

Patrick schrieb am 1. August 2010

Ok, wird korrigiert.

Konsti schrieb am 11. August 2010

Wäre glaub ich besser, wenn der Hyper-V nicht auf Wikipedia sondern auf http://www.microsoft.com/hyper-v-server/en/us/default.aspx oder http://www.microsoft.com/germany/server/hyper-v-server/default.mspx verlinkt wird.

Gruß Konsti

Patrick schrieb am 11. August 2010

Moin Konsti,

das habe ich absichtlich dorthin verlinkt, weil der offizielle Eintrag mir zu trocken ist. Wen das wirklich interessiert, der klickt sich eh weiter.

Gruß
Patrick

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