WordPress-Datenbank aufräumen mit Clean Options
Heute wollte ich meinem Blog wieder ein Plugin verpassen, das automatisch einen eintrag auf Twitter erzeugt, wenn ich einen neuen Artikel erstellt habe. Nachdem ich das Plugin Twitter Updater installiert hatte, war ich ein wenig verdutzt: es waren meine Twitter-Daten bereits eingetragen. Nach kurzer Überlegzeit bin ich darauf gekommen: das Plugin hatte ich schonmal installiert! Die Einstellungen waren immernoch in der Tabelle wp_options der WordPress-Datenbank gespeichert.
Also habe ich mir die Tabelle mal angeschaut. Diese war vollkommen aufgebläht von Einstellungen, die getestete Plugins hinterlassen hatten. Doch wie räume ich diese Tabelle ordentlich auf, ohne etwas wichtiges zu löschen? Hier kommt das Plugin Clean Options ins Spiel.
Zunächst einmal habe ich eine Sicherung der Datenbank gemacht und dann Clean Options gestartet. Clean Options nimmt sich die Tabelle wp_options vor und guckt im wp-content Verzeichnis, ob dort irgendwelche Dateien auf die Eintellungen in der Tabelle zugreifen. Findet er keine Übereinstimmung, listet er die vermeintlich verwaisten Einträge auf. Diese kann man einzelnd durchgehen und entscheiden, welche Einträge gelöscht werden sollen. Bei mir kamen so über 200 verwaiste Einträge in den Müll. Wie man sieht läuft mein WordPress noch
Ich kann nur empfehlen, seine WordPress-Datenbank sauber zu halten. Das spart nicht nur Speicher, sondern macht auch WordPress insgesamt performanter. Die nächsten Tage werde ich über weitere Maßnahmen berichten, wie man die WordPress-Datenbank clean hält. Also immer schön vorbeischauen
UPDATE: Gut, dass ich zuvor ein Backup gemacht habe. Beim Durchgehen der verwaisten Einträge habe ich aus Versehen die Daten meines Plugins wp-table-reloaded gekickt.
05.12.2009
